Blog Digitalgesellschaft Verwaltungsbetrieb Textarchiv Textarchiv Walter Kirk (✝) Impressum
Smartphone und Tablet multifunktional nutzen
1 Vorbemerkung2 Funktionale Voraussetzungen3 Einsatzmöglichkeiten3.1 Kartenleser3.1.1 Elektronische Identifizierung3.1.2 Elektronisches Bezahlen3.2 Navigation3.3 Bildschirm3.4 Lesegerät3.5 Diktiergerät/Tonband3.6 Kamera3.6.1 Fotografie3.6.2 Datenübertragung3.7 Gerätesteuerung4 Nachhaltigkeit5 Kommunktionszentrale6 Risiko/Schutz7 Mindmap
Sicher, man kann das Smartphone und Tablet zum Telefonieren und für E-Mail benutzen. Beide Geräteformen kombinieren in den Bestandteilen aber mehr Möglichkeiten, solche Geräte sinnvoll einzusetzen.
Die heutigen Smartphone und Tablet sollten neben WLAN mit GPS, Dual-Sim und NFC-Modulen ausgestattet sein. Das sind sozusagen die Basiskomponenten für die multifunktionale Nutzung beider Geräte.
Lieber etwas mehr Geld investieren, als das wichtige Komponenten letztlich fehlen.
Mit der AusweisApp2 in Verbindung mit dem freigeschalteten Personalausweis kann das Smartphone als Kartenleser zur elektronischen Identifikation genutzt werden.
Das Bezahlen mit Smartphone, z.B. mit Google Wallet, nutzt das NFC-Modul und erspart die physische Vorhaltung von Bank-, Tank- und anderen Karten.
Smartphone und Tablet lass sich zur Verkehrs-Navigation nutzen, indem die Navigationssoftware als App installiert wird und über GPS den Standort ermittelt und ausgibt.
10.1 Zoll Tablets sind als Navigationsgerät im Kfz. oder LKW gut geeignet.
Tablets lassen sich gut als Bildschirme für Fernseh- und Filmübertragungen nutzen. Auch als Zweit-Bildschirm sind solche Geräte dann sinnvoll, wenn man zur besseren Übersicht einen gespiegelten Bildschirm benötigt. In solchen Fällen können auch ältere Geräte weiter genutzt werden.
Smartphone und Tablet eignen sich gut zum Lesen von elektronischen Publikationen (.epub, .pdf). Damit kann die eigene eBibliothek überall genutzt werden.
Die Aufzeichnung der eigenen Stimme ist mit der richtigen App sinnvoll, wenn man seine eigenen Gedanken an jedem Ort aufzeichnen und damit zur weiteren Bearbeitung speichern will.
Selfies und ähnliches sind heute schon selbstverständlich. Über die Qualität der Aufnahmen lässt sich sicherlich streiten. Aber es sind durchaus brauchbare Ergebnisse möglich.
Der QR- oder Barcode kann mit der richtigen App und mit der Kamera in Klartext ausgelesen und weiter verarbeitet werden: Girocode zum Bezahlen, ISBN für Bücher, GTIN für sonstige Informationen über Artikel, als Aufruf für elektronische Publikationen oder Websites.
Mit Smartphone und Tablet lassen sich smarte, d.h. wlan-fähige Geräte verwalten: Eis- und Kühlschrank, Audio-/Videogeräte, Fernseher oder sonstige SmartHome-Lösungen.
Für viele der hier nicht abschließend aufgezeigten Einsatzmöglichkeiten braucht man nicht unbedingt das neueste und teuerste Smartphone bzw. Tablet. In der Praxis reicht es, wenn man z.B. für die Navigation die vorletzte Version von Android hat. Es hängt eben auch von der jeweiligen Nutzung ab.
Ältere Geräte müssen nicht unbedingt immer verkauft und verschenkt werden, sondern lassen sich sinnvoll für Aufgaben im eigenen Bereich weiter einsetzen.
Wegen der vielen Einsatzmöglichkeiten ist das Smartphone und Tablet heute besser als Kommunikationszentrale zu bezeichnen: Communicator.
Beide Geräte können wie jede Technik konstruktiv bzw. destruktiv eingesetzt werden. Die Datenschutzproblematik und das Recht auf das eigene Bild beispielsweise verbieten nicht absolut die Nutzung der Kamera oder des kontaktlosen Bezahlens. Bei der AusweisApp2 ist kein Staatstrojaner ersichtlich.
Allerdings gilt: Nutzung von Technik kann süchtig machen: Internetsucht, Online-Spielsucht, etc. Es gilt aber auch: Wir können uns selbst schützen, indem wir die Nutzung und Nutzungsdauer sinnvoll gestalten.
Wolfgang Kirk
Veröffentlicht: 2023-10-24 aktualisiert: 2024-02-05, 15:00 Uhr